Der Business Process Service (BPS) wird auch dann ausgeführt, wenn kein Benutzer am Server angemeldet
ist. Aufgaben, die durch den BPS gesteuert werden, behandelt der Server als eigenständige Windows-Prozesse.
Je Prozess
wird der maximale, vom Betriebsystem zur Verfügung stehende Arbeitspeicher
genutzt, wodurch die Bearbeitung großer Datenmengen möglich wird. Alle auszuführenden Aufträge können zu einer Prozesskette zusammengefasst
und der Reihe nach ausgeführt werden. Die vom Business
Process Service verarbeiteten Daten, wie aktualisierte Preislisten für
einen Online Shop, werden z.B. per E-Mail an eine vordefinierte E-Mail-Adresse
gesendet und automatisiert weiterverarbeitet.
Scheitert ein Prozess, z.B.
weil ein Server gerade nicht zur Verfügung steht, so wird dieser nach einem
bestimmbaren Zeitintervall erneut gestartet. Die übrigen noch anstehenden
Aufgaben bleiben vom Scheitern eines Prozesses unberührt und werden wie
geplant ausgeführt. Statusinformationen, wie z.B. Fehler, die während der
Ausführung einer Aufgabe durch den Business Process Service auftreten,
werden in einer Datenbank protokolliert.